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14.01.2021
Kanonikus Johannes Messner - RiP
Kanonikus Johannes Messner - RiP

Am 13. Jänner 2021 ist im Alter von 90 Jahren der emeritierte Professor und Domdekan Johannes Messner verstorben, langjähriger Professor und Dekan der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen.

Johannes Messner wurde am 11. Februar 1930 in Niederrasen geboren und am 29. Juni 1953 in Brixen zum Priester geweiht. Nach der Priesterweihe wirkte er als Kooperator in Abtei, Wengen und Toblach. Von 1957 bis 1961 absolvierte er an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom das Studium der Sozialwissenschaften. Von 1961 bis 1988 war Messner Diözesanassistent des KVW. Von 1964 bis 2000 wirkte Messner als Professor für Christliche Gesellschaftslehre und Soziologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen und von 1973 bis 1979 als Studiendirektor am Priesterseminar. Zudem war er bis 1984 Dombenefiziat.

Von 1985 bis 1991 war Messner auch Dekan an der Phil.-Theol. Hochschule Brixen. Im Jahr 1988 wurde er zum Kanonikus am Brixner Dom ernannt. Von 1991 bis 1994 wirkte er als Direktor der „Brixner Theologischen Kurse“ und von 1992 bis 1996 als Direktor des Höheren Instituts für Theologische Bildung. Im Jahr 1991 wurde er zum Domdekan in Brixen ernannt. Im Jahr 2005 wurde Messner von seinem Auftrag als Kanonikus und Domdekan entbunden. In all diesen Jahren war er auch ein wertvoller und geschätzter Führer für Tausende von Gästen, die den Dom von Brixen besucht haben.

„Unsere Diözese“, betont Bischof Ivo Muser in seiner Stellungnahme, „verdankt Kanonikus Johannes Messner sehr viel. Als eine der bekanntesten Priesterpersönlichkeiten hat er den Weg unserer Diözese mitgetragen und mitgeprägt: als Assistent des KVW, als Professor und Dekan an unserer Hochschule, als Kanonikus und Domdekan. Ein großes Anliegen war ihm auch die Durchführung und Begleitung der Begegnung- und Fortbildungswochen für Seniorenpriester.“

Der Diözesanbischof dankt Messner nicht nur für seinen großen Einsatz, sondern vor allem auch für die Art, wie er seine Aufgaben und Dienste ausgeübt habe: „mit seinen Fähigkeiten, mit seinen Ecken und Kanten, den Menschen sehr zugewandt, mit Leidenschaft, mit einer stark ausgeprägten sozialen Ader, mit großer Liebe zur Kirche.“

(Quelle: Diözese Bozen-Brixen)

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