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04.10.2018
Ringvorlesung Tier-Mensch-Beziehung

Wie hält’s der Mensch mit dem Tier?

Aktuell zieht der Wolf die ganze Aufmerksamkeit auf sich. Doch wie steht es darüber hinaus um das Verhältnis zwischen Mensch und Tier? Eine Ringvorlesung von unibz und der PTH Brixen gibt vielseitige Antworten.

„Mensch und Tier: ein ambivalentes Verhältnis“ ist ein öffentlicher Vorlesungszyklus übertitelt, der einer spannenden Kooperation eines Naturwissenschaftlers und eines Theologen entspringt: Matthias Gauly, Vorsitzender der tierwissenschaftlichen Arbeitsgruppe an der Fakultät für Wissenschaft und Technologie der Freien Universität Bozen, und Martin M. Lintner, Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen. Sie entwickelten gemeinsam die Idee, diese nicht immer einfache Beziehung der öffentlichen Debatte zu stellen.

Zwischen Oktober und Februar 2019 erwartet alle Interessierten eine Reihe von insgesamt sieben Vorträgen mit anschließender Diskussion. Die Themenpalette reicht dabei von der Stellung der Tiere in den Weltreligionen anhand von Beispielen wie der heiligen Kuh oder des Schächtens bis zur Frage, ob man tierische Produkte aus ernährungswissenschaftlicher Sicht essen muss. Die Geschichte des Tierschutzes oder rechtliche und philosophische Aspekte der "Würde der Kreatur" werden genauso beleuchtet wie heiß diskutierte Themen wie eine allzu abgöttische Hundeliebe oder die Rückkehr der Wildtiere.

Als Vortragende konnte Experten aus dem ganzen deutschsprachigen Raum gewonnen werden, wie der bekannte österreichische Biologe, Verhaltensforscher und Uni-Professor Kurt Kotrschal. „Man hat eingesehen, dass Artenschutz allein in Schutzgebieten nicht möglich ist“, sagt der Mitbegründer des Wolfsschutzzentrums in Ernstbrunn. Für ein langfristig nachhaltiges Zusammenleben mit den Wildtieren sprechen laut ihm ökologische, ethische und demokratiepolitische Argumente. „Gelingen kann dieses Zusammenleben nur mittels effizientem Konfliktmanagement und auf Basis eines breiten gesellschaftlichen Engagements“, so Kurt Kotrschal.

Die Vorlesung findet an der Uni in Bozen statt, jeweils von 18 bis 19.30 Uhr.

Daten, Themen und Referenten:

- 30.10.2018: Von der Domestikation bis zur genomischen Selektion, Thomas Bartels (Leipzig)

- 13.11.2018: Tiere im schweizerischen Recht: rechtliche und philosophische Aspekte der Rede von der "Würde der Kreatur", Alberto Bondolfi (Zürich)

- 27.11.2018: Die Geschichte des Tierschutzes: von Babylon bis in die Gegenwart, Eva Moors (Oldenburg)

- 11.12.2018: Die Stellung der Tiere in den Weltreligionen: von der heiligen Kuh bis zum Schächten, Martin M. Lintner (Brixen) und Rainer Hagencord (Münster)

- 08.01.2019: Muss man tierische Produkte essen – Die Sicht des Ernährungswissenschaftlers, Gunter P. Eckert (Gießen)

- 22.01.2019: Der Hund – mein bester Freund! Von der Qualzucht bis zum Tierfriedhof, Christoph Amor und Markus Moling (Brixen)

- 05.02.2019: Die Rückkehr der Wildtiere, Kurt Kotrschal (Ernstbrunn)

- 19.02.2019: abschließende Podiumsdiskussion

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